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Trotzdem reden - Mit einer Spende ermöglichen Sie nicht sprechenden Menschen sich mit Hilfe der Unterstützten Kommunikation mitzuteilen.

Trotzdem reden
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Warum?

Nicht alle Menschen haben das Glück, durch Lautsprache kommunizieren zu können. Ihnen wird oft vorschnell unterstellt, dass sie nichts zu sagen hätten. Wie wir alle, haben jedoch auch sie das Bedürfnis, sich auszutauschen und Gedanken und Wünsche zu teilen. Darin brauchen sie Unterstützung. Manche Menschen, die nicht oder kaum über die Lautsprache verfügen, leben von Geburt an mit dieser Beeinträchtigung, andere haben sie durch einen Unfall, Schlaganfall oder eine degenerative Krankheit verloren. Sie alle, aber auch ihr Umfeld, sollen von der Unterstützten Kommunikation profitieren.
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Was?

Für diejenigen, die nicht durch Sprechen kommunizieren können, gibt es die Unterstützte Kommunikation. Durch diese werden individuell angepasste Kommunikationssysteme entwickelt, damit Betroffene und ihr Umfeld sich effektiver verständigen können und die soziale Integration erleichtert wird. Dadurch entsteht neues Vertrauen, Lebensfreude, Entscheidungsfähigkeit und aktive Teilhabe am Leben.
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Wer?

Aufgebaut wird sie von Susanne Leimstädtner in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe ONLUS. Susanne arbeitete in der Ergotherapie der Kinder-Reha 33 Jahre lang als Erzieherin und dann auch als Kommunikationspädagogin in der Kinder-Reha in Brixen. Seit vielen Jahren berät und begleitet sie Kinder und Erwachsene in der Unterstützten Kommunikation. Träger dieser Organisation ist Martin Zingerle, welcher mit seiner Familie den Verein "Trotzdem reden" gegründet hat, mit dem Ziel einen landesweiten Dienst aufzubauen. Jede Spende kommt Südtiroler Bürgern zugute.
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Wie?

Es wird festgestellt, wie die betroffene Person bisher kommuniziert hat. Das können körpereigene Möglichkeiten wie Laute, Gebärden, Mimik, Blicke und ähnliches sein. Gemeinsam wird überlegt, wie und in welchen Situationen man die Kommunikation verbessern kann, wenn möglich, auch mit Hilfe von Symbolen, Schrift, Kommunikationsgeräten mit Sprachausgabe oder Computern.

Wir sagen Danke!

Meine Worte werden jetzt vom Computer gesprochen.
 

Karl (57)

... verlor seine Sprachfähigkeit durch eine fortschreitende Lähmung aller Muskeln. Er steuert die Bildschirmtastatur mit seinen Augen.
Nun geht es unserer Familie besser, da ich nicht mehr weinen muss, um nein zu sagen.
 

Lena (4)

... ist autistisch und kommunizierte bislang nur durch Lachen, Weinen und Schreien. Nun übt sie mit einem Sprachausgabegerät, wo einfache Aussagen und Bilder gespeichert sind, sich per Tastendruck besser mitteilen zu können.
Ich kann sowohl in der Schule als auch im Alltag mitreden.
 

Elisa (10)

... hat aufgrund einer Hirnblutung bei der Geburt das Sprechen nie erlernt. Mit Hilfe eines Kommunikations-Heftes zeigt sie auf Bilder und Symbole. Ihre Wünsche und Gedanken kann sie aber auch mit einer Kommunikations-Software auf einem Tablet mitteilen.

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